Medizinische Hilfe für Stricher - ein Spendenprojekt der Aktion 'Paten für Strassenkids'
Leben zwischen Drogen und Prostitution
Kevin, Pavel und Marc haben keine feste Anschrift. Wer sie sucht, weiß auch ohne Adresse, wo er sie findet. Die Wandelhallen im Hauptbahnhof, der Vorplatz und das angrenzende Rotlichtviertel in St. Georg sind für die etwa 400 Stricher in Hamburg Heimat und Arbeitsplatz. Anschaffen und Drogen prägen ihren Alltag – und machen krank.
Krankheit gehört zum Alltag...
Die Jungs vom Strich brauchen ärztlichen Rat. Viele leiden unter Mangelerscheinungen, Haut- und Erkältungs- krankheiten. Für manche Stricher ist medizinische Hilfe überlebenswichtig. Denn nicht selten sind sie HIV-positiv, haben sie Aids oder Geschlechtskrankheiten.
...der Arzt nicht
Eine Arztpraxis aufsuchen? Das stellt für die Jungs eine fast unüberwindliche Hürde dar. Sie haben keinen Krankenschein im Gepäck und wenig Sinn für feste Termine. Oft schämen sie sich, über eine Infektion zu sprechen.
Medizin für Leib und Seele
Doktor Georg heißt die ärztliche Sprechstunde, die einmal wöchentlich in unserer Anlaufstelle in St. Georg für Stricher stattfindet – ohne Terminabsprache, ohne Versichertenkarte. Hier können sie in vertrauter Umgebung mit einem kompetenten Arzt sprechen und sich anschließend behandeln lassen.
Von Januar bis Ende November 2009 kamen 74 junge Männer in die Sprechstunde.
Für die Spendenprojekte Aus-Zeit, Hirntoaster, Flohbuy und Doktor Georg brauchen wir Ihre Unterstützung, um ein kontinuierliches Angebot zu gewährleisten: Ja, ich möchte helfen
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